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Anne, du hast bereits von 2006 bis 2008 bei den Members of Dance getanzt. Nach "Unser Dschungelbuch" hast du aber aufgehört. Was waren deine Gründe damals?
Das Ende meiner Ausbildung stand vor der Tür und somit auch meine Abschlussprüfung. Zusätzlich hab ich neben meiner Ausbildung noch ein Studium im Bereich Wirtschaftspsychologie angefangen und das nahm ziemlich viel Zeit in Anspruch. Aufgrund meines Studiums und meiner Ausbildung war das für mich eine doppelte Belastung und somit konnte ich nicht mehr viel Zeit fürs Training aufwenden.
Nach "nur" einem Jahr Pause bist du nun aber seit April wieder dabei. Was hat dich dazu bewegt, wieder anzufangen?
Mir macht das Tanzen einfach sau viel Spaß und ich hab es das letzte Jahr total vermisst. Ich hab gemerkt, dass das Tanzen für mich ein großer Ausgleich für Arbeit und Studium ist. Ich kann mich im Training einfach mal auspowern und alle anderen Sorgen hinter mir lassen.
Die Gruppe hatte sich seit deinen ersten beiden Jahren doch ein bisschen verändert gehabt. Konntest du dich gut in das Team integrieren?
Ja. Es war eigentlich ganz einfach. Ich konnte schon ein paar Leute während den Auftritten kennenlernen und sie waren mir auch gleich total sympathisch. Ich muss aber auch sagen, das ich total nett von den anderen aufgenommen wurde und mir somit der Anschluss sehr leicht gefallen ist.
Du wohnst in Unterföhring und hast damit auch eine nicht gerade kurze Anfahrt. Wieso hast du wieder in Grüntegernbach angefangen und nicht in der Nähe deines Wohnortes?
Ich wollte schon immer bei den Members of Dance tanzen. Das war wirklich wie Liebe auf den ersten Blick. Man hat die Gruppe mehrmals bei Auftritten gesehen und es war klar, da möchte ich auch gern dabei sein. Die Gruppe ist super und auch der Zusammenhalt und die Stimmung untereinander, die findet man nicht überall.
Der Sport "Showtanz" wird oftmals ein bisschen belächelt und viele sagen auch stark unterschätzt. Siehst du das genauso?
Ich würde schon sagen das der Sport „Showtanz“ stark unterschätzt wird. Viele wissen gar nicht wie viele Stunden Training, Schweiß und harte Arbeit dahinter stecken. Man muss sich das ganze ausdenken, Choreographien machen, das Bühnenbild gestalten, Kostüme entwerfen und dann kommt noch die körperliche Anstrengung dazu. Dafür trainieren wir aber auch das ganze Jahr.
In ca. drei Monaten ist die Premiere des neuen Programmes. Bist du schon aufgeregt oder denkst du an diesem Termin noch gar nicht? Und kannst du dich noch an deine erste Premiere mit den Musketieren damals erinnern und wie du dich gefühlt hattest?
Ich hab schon oft daran gedacht und natürlich fieber ich dem Moment schon entgegen. Aber bis dahin ist noch viel zu tun J An meine erste Premiere kann ich mich noch gut erinnern, ich war super aufgeregt. Aber es war einfach unglaublich als uns dann die Leute bejubelt haben. Ein sehr schönes Gefühl. Vorallem es steckt auch immer viel Zeit, Geduld, Arbeit und Kraft dahinter so ein Programm aufzustellen. Deswegen ist es dann umso schöner wenn es allen gefällt und wir es geschafft haben wieder andere zu begeistern.
Natürlich hat man in der sogenannten Faschingszeit viel Spass. Doch durch die vielen Auftritte, die verplanten Wochenenden, etc. ist ein gewisser Stress nicht zu vermeiden. Würdest du dies als "positiven Stress" sehen und auf was freust du dich am Meisten wenn endlich die "wuide Zeit" beginnt?
Das kommt immer drauf an. Wenn andere schon im Bett liegen bin ich meistens noch auf dem Heimweg. Klar ist da ein gewisser Stress nicht zu vermeiden da die Nächte oft nur sehr kurz sind. Wenn man aber dann doch eine Mütze Schlaf bekommen hat, sieht die Welt gleich wieder ganz anders aus. Die Vorfreude auf den nächsten Auftritt ist dann wieder groß. Gott sei Dank gibt es ja auch gute Wegbegleiter die einen unterstützen bzw. die es unterstützen das man schon auf dem Heimweg schlafen kann und somit schon wieder ein bisschen Kraft für den nächsten Tag/Auftritt tanken kann.
Ich freu mich auf jedenfall wieder mit der gesamten Gruppe im Fasching zu feiern und tolle Auftritte zu haben. Ich freue mich aber auch wieder alte Gesichter zu sehen und neue Leute kennenzulernen.







